Veranstaltungen

Psychiatrie in Pommern – Krankenmorde im Nationalsozialismus

28. April 2026 | Pommersches Landesmuseum in Greifswald | Programm

Im Nationalsozialismus waren Menschen in psychischen Ausnahmesituationen und mit psychischen oder physischen Erkrankungen von struktureller Verfolgung betroffen. Die Gewalttaten gegen sie wurden immer radikaler. Im pommerschen Provinzialverband fanden Zwangssterilisationen, Deportationen und Tötungen statt. Zu den ersten Opfern zählten 1400 psychisch kranke und geistig beeinträchtigte Menschen. Schätzungsweise 20.000 psychisch kranke Menschen in pommerschen Anstalten sollten in den Jahren 1940 bis 1945 ein ähnliches Schicksal erfahren.

In einer breit angelegten Studie geht Dr. Kathleen Haack der Entwicklung der Psychiatrie in Ueckermünde und Pommern nach. In ihrem Buch sucht sie nach individuellen Spuren und erinnert an das Leid der Vergessenen. Zugleich wird die Bedeutung regionaler Akteure als ausführende Glieder im NS-Gesamtsystem und zugleich autonom Handelnde bei der Durchsetzung der Gesundheits- und Rassenpolitik herausgearbeitet.

Abschlusssymposium des Verbundprojekts „SiSaP“ und Vernissage der digitalen Ausstellung „Seelenarbeit im Sozialismus“

18./19. September 2025 | Jugend-, Kultur- & Bildungszentrum „mon ami“ in Weimar | Programm

Wir möchten zu unserem Abschlusssymposium des vom BMFTR (ehemals BMBF)-geförderten Verbundprojekt „Sisap“ und Vernissage der digitalen Ausstellung „Seelenarbeit im Sozialismus“ einladen.
Informationen über das Projekt finden Sie unter www.seelenarbeit-sozialismus.de.

Die Teilnahme am Symposium ist kostenfrei. Die Teilnehmendenzahl vor Ort ist begrenzt.
Bitte melden Sie sich (möglichst bis zum 30. August 2025) an unter: sisap{bei}med.uni-jena.de.