Vernetzung von deutsch-polnischen Erinnerungsorten für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft, insbesondere Krankenmorde; Entwicklung von Angeboten für Bildungs- und Erinnerungstourismus
Projektträger: Europäische Union: Interreg Brandenburg – Polska (CCI-Nr. 2021TC16RFCB010)
Projektlaufzeit: Januar 2026 - Dezember 2028
Projekt: Vernetzung von deutsch-polnischen Erinnerungsorten für die Opfer nationalsozialistischer Gewaltherrschaft, insbesondere Krankenmorde; Entwicklung von Angeboten für Bildungs- und Erinnerungstourismus
Dr. Kathleen Haack; Arbeitsbereich Geschichte der Medizin der Universitätsmedizin Rostock (wissenschaftliche Leitung des Projekts) in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Midzyrzecz (Projektleader), der Woiwodschaft Lebus (Marschallamt: Urzqd Marszafkowski Wojewodztwa Lubuskiego), dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin und den Städten Seelow und Ueckermünde
Assoziierter Partner: Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde
Projektziel: Erlebbarmachung, Vernetzung und Vermarktung von grenzübergreifend bedeutsamen Erinnerungsorten zur „Geschichte der NS-Krankenmorde“ sowie für die Bewahrung der „Spuren jüdischen Lebens“ in Międzyrzecz, Seelow, Berlin und Ueckermünde. Durch die Aufwertung und inhaltliche Verknüpfung von bedeutenden Erinnerungsorten entstehen neue Angebote für grenzübergreifenden Bildungs- und Erinnerungstourismus. Erwartet werden ein besserer Zugang zu den beteiligten Erinnerungsorten und damit zur gemeinsamen Geschichte der deutsch-polnischen Grenzregion, welche im Zusammenhang mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Westverschiebung Polens einzigartig ist.